2. Tag: Laubussee - Mirow-Röbel

Der in den Kabinen eher beschränkte Platz bewirkte, dass selbst die hartnäckigsten Langschläfer früh aufstanden. Nicht grundlos, inspirierte uns doch der im Morgenrot anmutig schimernde See zum Schwimmen! Claudia, Bea, Brigitte, Benny, Doris und Alex wagten den mutigen Sprung ins erfrischende Wasser. Die Idee, das Nachbarboot zu Umschwimmen, wurde verworfen, da die (männlichen) Bewohner des Zielobjekts sich dem Nacktbaden fröhnten und unsere Schwimmdelegation diese Harmonie nicht stören wollten.

Nach einem reichhaltigen Morgenessen wurden die Anker gelichtet und unsere Fahrt ging Richtung Mirow. Leider kam, was das Morgenrot versprochen hatte! Dicke Wolken und kurzzeitige Regenschauer prägten unseren kurzen Landausflug in Mirow. Da half nur wasserfeste Kleidung.

Nichtsdestotrotz  genossen alle die Individuelle Angebote wie der Besuch im Schloss Mirow ( ehemalige Sommerresidenz der Mecklenburgischen Herzöge), Fotosession auf der Liebesinsel oder gemütliches Geniessen eines schmackhaften Fischbrötchens.

Die anschliessende Fahrt von Mirow nach Röbel führte uns entlang von unberührten, idylischen Uferpromenaden mit Lichtstimmungen am Horizont sowie emsigem Treiben auf dem See Müritz. Wir waren begeistert und wussten, dass diese Eindrücke einmalig waren.

Unser Tagesziel Röbel präsendierte sich als schmucke Ortschaft mit vielen Sehenswürdigkeiten. Auch hier bildeten sich verschiedene Interessengruppen, die das Stadtinnere, die Holländermühle oder den Schnellimbiss besuchten. Für das gemeinsame Abendessen erreichten wir nach einem kurzen Spaziergang an der Seepromenade eine geschmackvoll eingerichtete Fischerstube. Dank tatkräftiger Unterstützung der Serviertochter (und Einsprüchen einiger Mitreisenden) fand unsere Gruppe ohne Vorreservation Platz im eher kleinen Restaurant. Das auf der Speisekarte angebotene Essen erwies sich als sehr reichhaltig und überaus schmackhaft